(33) Konzern-Kapitalflussrechnung


In der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsströme unabhängig von der Bilanzstruktur dargestellt, und zwar getrennt nach den Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt die entsprechenden Zahlungsströme zugeordnet, der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird indirekt abgeleitet.

Ausgehend vom Ergebnis nach Steuern, das zunächst um die nicht zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen, im Wesentlichen Abschreibungen, korrigiert wird, ergibt sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Weiteren unter Berücksichtigung der Veränderungen im Working Capital. Die Veränderungen im Working Capital schließen die Buchwertveränderungen der Miet- und Leasinggeräte und bestimmter Sachanlagen aus „Finance Leases“, insbesondere Immobilien, sowie die aus der Finanzierung dieser Vermögenswerte resultierenden Verbindlichkeiten bzw. Umsatz- und Erlösabgrenzungen ein.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit umfasst die Zu- und Abgänge der nicht über „Finance Leases“ refinanzierten Sach- und Finanzanlagen sowie der immateriellen Vermögenswerte, insbesondere auch die Zugänge aktivierter Entwicklungskosten. Darüber hinaus wird der Erwerb bzw. der Verkauf von Wertpapieren mit einer ursprünglichen Restlaufzeit von mehr als 3 Monaten, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, erfasst.

Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind neben den Kapitalmaßnahmen und Dividendenzahlungen die Zahlungsströme aus der Aufnahme und Tilgung langfristiger Finanzkredite sowie die Veränderung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten dargestellt.

Der Finanzmittelbestand zum Jahresende entspricht der in der Bilanz ausgewiesenen Position für die liquiden Mittel abzüglich der liquiden Mittel, die Jungheinrich nicht frei zur Verfügung stehen. Es bestehen Bankguthaben in Höhe von 2.242 T€ (Vorjahr: – T€), die zum Bilanzstichtag an Kreditinstitute verpfändet sind.

Die wechselkurs- und konzernkreisbedingten Änderungen des Finanzmittelbestandes im Vorjahr enthalten in Höhe von 4.225 T€ den Netto-Wertzuwachs aus Erstkonsolidierungen.

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