(24) Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Jungheinrich AG, Hamburg (Deutschland), ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt und beträgt 102.000 T€ (Vorjahr: 102.000 T€). Es ist wie im Vorjahr eingeteilt in 18.000.000 Stammaktien und 16.000.000 Vorzugsaktien mit jeweils einem rechnerischen Anteil am gezeichneten Kapital von 3,00 EUR. Sämtliche Aktien sind zum Bilanzstichtag ausgegeben. Die Vorzugsaktien sind ohne Stimmrecht und bevorzugt dividendenberechtigt.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien sowie die Mehrerlöse aus dem Verkauf eigener Aktien in Vorjahren.
Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen beinhalten die in Vorjahren erzielten, nicht ausgeschütteten Ergebnisse der Jungheinrich AG und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sowie das Ergebnis nach Steuern der Berichtsperiode. Darüber hinaus wurden die sich aus der Umstellung der Bilanzierungsund Bewertungsmethoden auf IFRS zum 1. Januar 2004 ergebenden Unterschiedsbeträge in den Gewinnrücklagen erfolgsneutral erfasst.
In den übrigen Veränderungen der Gewinnrücklagen des Vorjahres wurden die folgenden Vorgänge dargestellt.
Im Jahr 2007 wurden die bestehenden Pensionspläne der Jungheinrich AG, Hirschthal (Schweiz), in Höhe von 2.262 T€ erstmals in den Pensionsrückstellungen des Konzerns erfasst. Aus dieser Hinzurechnung resultierte eine Belastung der Gewinnrücklagen nach Abgrenzung von Steuern in Höhe von 1.732 T€.
Aufgrund der erstmaligen Einbeziehung von elf ausländischen Vertriebsgesellschaften zum 1. Januar 2007 waren die auf die Konsolidierungsmaßnahmen entfallenden Beträge nach Steuerabgrenzung in Höhe von 1.830 T€ mit den Konzerngewinnrücklagen zu verrechnen.
Dividendenvorschlag
Die Dividendenausschüttung der Jungheinrich AG erfolgt aus dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss der Jungheinrich AG ausgewiesenen Bilanzgewinn. Der Vorstand der Jungheinrich AG schlägt vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2008 in Höhe von 20.266 T€ zur Zahlung einer Dividende in Höhe von insgesamt 17.620 T€ mit 0,49 € je Stammaktie und 0,55 € je Vorzugsaktie sowie in Höhe von 2.646 T€ für die Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen zu verwenden.
Kapitalmanagement
Jungheinrich unterliegt keinen satzungsmäßigen Mindestkapitalerfordernissen.
Der Konzern steuert die wirtschaftliche Nutzung seines Kapitals über die Kapitalrendite des gebundenen zinspflichtigen Kapitals (ROCE).
Die Steuerung der Kapital- und Finanzstruktur des Konzerns und seiner Gesellschaften erfolgt auf Basis der Kenngrößen „Net Gearing“ und „Verschuldungsgrad“. Die Kennzahl „Net Gearing“ ist definiert als prozentuales Verhältnis der Nettoverschuldung zum Eigenkapital. Die Kennzahl „Verschuldungsgrad“ ermittelt sich als Verhältnis der Nettoverschuldung zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA).
Diese Kennzahlen ermittelt Jungheinrich im Rahmen der Quartalsabschlüsse. Sie werden vierteljährlich an den Vorstand berichtet, damit gegebenenfalls notwendige Maßnahmen eingeleitet werden können.
Die in die beiden Steuerungsgrößen einfließende Nettoverschuldung ergibt sich aus den Finanzverbindlichkeiten des Konzerns abzüglich Besitzwechseln, liquiden Mitteln und Wertpapieren zuzüglich des Saldos aus sonstigen Verbindlichkeiten und Forderungen gegenüber verbundenen und at-equity-bilanzierten Unternehmen:
Die Kenngrößen „Net Gearing“ und „Verschuldungsgrad“ haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert:
Die Gesamtstrategie des Konzerns in Bezug auf das Kapitalmanagement ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
