Technische Innovationen
Die Globalisierung macht keine Pause – eine Tatsache, der sich Intralogistik-Anbieter seit langem stellen müssen. Das wirtschaftliche Prinzip von Beschaffung, Produktion und Absatz funktioniert nur auf der Grundlage reibungsloser Material- und Warenflüsse. Organisation und Steuerung derart komplexer Abläufe verlangen Know-how, Professionalität und Innovationsbereitschaft. Höhere Anforderungen an Informations- und Kommunikationssysteme, steigende Energiepreise aufgrund der Verknappung der Ressourcen und ein wachsendes Umweltbewusstsein treiben die technologischen Entwicklungen in der Logistik.
Jungheinrich hat die Zeichen der Zeit früh erkannt und auf der CeMAT 2008 in Hannover, der internationalen Branchenleitmesse, den Schwerpunkt auf die Themen Energieeffizienz und Antriebstechnologie gelegt. Im Mittelpunkt stand hierbei das „Concept ’08“, ein Stapler mit einem völlig neuen Energiespeicher- und Antriebskonzept. Die Technologie im Konzeptfahrzeug, ein Elektroantrieb mit Lithium-Ionen-Batterien, hat das Potenzial, eine Alternative zu den noch in der Erforschung befindlichen Antrieben mit Wasserstoff- Brennstoffzellen zu werden.
Zukunftweisende Impulse setzte Jungheinrich außerdem im Bereich der mobilen Kommunikation, der drahtlosen Verständigung zwischen Flurförderzeugen, Ladungsträgern und Lagerverwaltungssystem. Das Unternehmen hat mehrere Varianten zur eindeutigen Zuordnung von Paletten im Lager entwickelt. Sie reichen vom automatischen Scannen des Barcodes einer einzelnen Palette bis zum selbstständigen Erkennen mehrerer Paletten hintereinander durch den Einsatz von RFID (Radio Frequency Identification). Die Möglichkeit, Objekte berührungslos per Funk zu identifizieren, erhöht die Transparenz und Effizienz von intralogistischen Prozessen.
Über diese technologischen Trends hinaus zeigte Jungheinrich in Hannover einmal mehr zahlreiche Neuheiten und Weiterentwicklungen bei den bekannten Fahrzeugen der Lagertechnik und bei Gegengewichtsstaplern.
