Jungheinrich-Geschäftsmodell


Im Rahmen des Jungheinrich-Geschäftsmodells, das die Betreuung des Kunden aus einer Hand über den Lebenszyklus eines Fahrzeuges zum Ziel hat, ist der Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen mit seinen Absatzfinanzierungs- und Rental-Angeboten Dienstleister für den Jungheinrich-Vertrieb zur Förderung des Absatzes von Jungheinrich-Staplern. Im Rahmen des Finanzdienstleistungsgeschäftes ist eine enge Kundenbindung gegeben. Dies ermöglicht es, flexible und für den Kunden individuelle Lösungen anzubieten. Im Gegenzug sind mit diesen Angeboten Full-Service- bzw. Wartungsverträge verbunden. Jungheinrich kann durch seine europaweite Direktvertriebsstruktur mit eigener Service-Organisation die Kundenerwartungen nach einer länderübergreifenden Betreuung von Fahrzeugen und unter Einbeziehung individueller, flexibler und wettbewerbsfähiger Finanzdienstleistungen voll erfüllen.

Der Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen wird innerhalb des Jungheinrich-Konzerns als „interne“ Leasinggesellschaft im Sinne eines „Cost Centers“ geführt. Der Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen hat somit keinen eigenständigen Gewinnanspruch bzw. wird nicht als Profit-Center tätig. Sämtliche Erträge und Risiken, die aus Finanzdienstleistungsverträgen mit den Kunden resultieren, werden mit Ausnahme des Kundenbonitäts- und des Refinanzierungsrisikos den operativen Vertriebseinheiten zugeordnet. Hierzu zählen insbesondere die Erträge aus den gekoppelten Serviceverträgen sowie die Chancen und Risiken, die aus den Restwertgarantien bzw. aus der Vermarktung der von Kunden zurückgenommenen Fahrzeuge (sogenannte Fahrzeug-Rückläufer) herrühren.

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