Ertragslage


Die Ertragsentwicklung des Jungheinrich-Konzerns zeigt folgendes Bild:

in Mio. € 2008 2007
Bruttoergebnis vom Umsatz 592,6 579,7
Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) 121,8 139,5
Finanzergebnis - 0,3 - 1,0
Ergebnis vor Steuern (EBT) 121,5 138,5
Ertragsteuern 44,7 56,9
Ergebnis nach Steuern 76,7 81,6

Der Jungheinrich-Konzern schloss das Geschäftsjahr 2008 mit dem zweitbesten Ergebnis nach dem Rekordergebnis des Vorjahres ab. Die Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr 2008 profitierte noch von höheren Auftragseingängen und einer gestiegenen Produktionsleistung in den Werken. Demgegenüber machten sich in der zweiten Jahreshälfte vor allem der Effekt aus den hohen Materialpreisen sowie eine geringere Produktionsleistung als Folge der Konjunkturabschwächung bemerkbar. Hinzu kamen die u. a. für die Erschließung der Wachstumsmärkte in China und Russland erbrachten Vorleistungen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg nur noch um 13 Mio. € bzw. 2 Prozent auf 593 Mio. € (Vorjahr: 580 Mio. €).

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass 2008 zusätzliche Aufwendungen anfielen, die mit der Branchenmesse CeMAT verbunden waren. Des Weiteren wirkten sich die gegenüber dem Vorjahr höheren Forschungs- und Entwicklungskosten aus. Außerdem ergab sich eine Einmalbelastung in Höhe von über 2 Mio. € durch den Entkonsolidierungseffekt einer ausländischen Holdinggesellschaft.

Bilanzstruktur

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 13 Prozent auf 122 Mio. € (Vorjahr: 140 Mio. €). Die EBIT-Umsatzrendite verringerte sich dadurch auf 5,7 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation), in dem das operative liquiditätswirksame Ergebnis zum Ausdruck kommt, stieg im Berichtsjahr um 17 Mio. € auf 292 Mio. € (Vorjahr: 275 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verminderte sich auf 122 Mio. € (Vorjahr: 139 Mio. €). Gegenüber dem im Vorjahr leicht negativen Wert ergab sich diesmal ein fast ausgeglichenes Finanzergebnis. Die Ertragsteuern des Konzerns verminderten sich überproportional zur Entwicklung des operativen Ergebnisses auf 45 Mio. € (Vorjahr: 57 Mio. €). Die Steuerquote verringerte sich auf 36,8 Prozent (Vorjahr: 41,1 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern ist dadurch gegenüber dem Vorjahr nur um 6 Prozent auf 77 Mio. € (Vorjahr: 82 Mio. €) zurückgegangen. Der Vorstand der Jungheinrich AG schlägt vor, an die Aktionäre eine gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 0,03 € gekürzte Dividende von 0,49 € je Stammaktie und 0,55 € je Vorzugsaktie auszuschütten. Dabei orientiert sich der Vorschlag am Grundsatz der Dividendenkontinuität.

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