Gesamtwirtschaftliche Lage


Weltmarkt Flurförderzeuge 2008 nach Regionen

Wirtschaftswachstum ausgewählter Wirtschaftsregionen (BIP1)) in %

Region 2008 2007
Welt 3,7 5,0
USA 1,3 2,0
China 9,0 11,9
Eurozone 0,7 2,6
Deutschland 1,3 2,5
1) Bruttoinlandsprodukt   Quelle: Commerzbank

Im Berichtszeitraum 2008 erreichte die globale Finanzmarktkrise die Weltwirtschaft und beschleunigte in der zweiten Jahreshälfte den weltweit einsetzenden Konjunkturabschwung, der in vielen Regionen zur Rezession führte. Dementsprechend verlangsamte sich das Wachstumstempo aus dem Vorjahr deutlich. Die bereits hohen Energie- und Rohstoffpreise erreichten ein weiteres Mal neue Rekordstände, die allerdings in der zweiten Jahreshälfte merklich zurückgingen. Das betraf insbesondere die Rohölpreise, von denen ein dämpfender Einfluss auf den weltweiten Konjunkturverlauf ausging. Eine ähnliche Preisentwicklung verzeichneten Stahl- und Buntmetalle. Die Weltwirtschaft wuchs 2008 um 3,7 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent). Die stärksten Wachstumsimpulse gingen trotz nachlassender Dynamik weiterhin von Asien aus, wohingegen sich das Wirtschaftswachstum in den USA und in Europa im Vergleich zum Vorjahr erheblich abschwächte. Asien profitierte ein weiteres Mal von China, dessen Wachstumsrate allerdings mit 9,0 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent) etwas an Schwung einbüßte. In den USA ging das Wirtschaftswachstum auf 1,3 Prozent zurück (Vorjahr: 2,0 Prozent). In den Ländern der Eurozone verringerte sich die Wachstumsrate auf 0,7 Prozent (Vorjahr: 2,6 Prozent). Zu dieser Abschwächung trugen für Jungheinrich wichtige Abnehmerländer wie Italien, Frankreich und Spanien bei. Sie wiesen eine Entwicklung der Wirtschaftsleistung zwischen minus 0,5 und plus 1,1 Prozent auf (Vorjahr: zwischen 1,4 und 3,7 Prozent). Auch Großbritannien zeigte mit einer Zunahme von 0,7 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent) nur ein schwaches Wachstum. Trotz ebenfalls abnehmender Tendenz erzielten mittel- und osteuropäische Länder weiterhin zum Teil deutlich höhere Zuwächse. Deutschlands Wirtschaftsleistung stieg im Berichtszeitraum nur noch um 1,3 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent). Vor allem die Exporte und die Investitionen brachen als Folge der globalen Wirtschaftskrise ein, während der Rückgang bei Importen mit 4,4 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent) noch verhalten ausfiel. Die Ausrüstungsinvestitionen gingen von 6,9 Prozent auf 5,3 Prozent zurück und die Exporte fielen von 7,5 Prozent auf nur noch 3,2 Prozent. Stark wirkten sich die eintrübenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den besonders exportorientierten deutschen Maschinenbau aus. Die Nachfrage aus dem Ausland sank insgesamt um 7 Prozent (Vorjahr: plus 18 Prozent) und die Inlandsbestellungen fielen um 6 Prozent (Vorjahr: plus 11 Prozent). Die Produktionsleistung nahm dagegen noch um rund 5 Prozent (Vorjahr: plus 11 Prozent) zu.

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