Junheinrich-Aktie im Sog von Finanz- und Wirtschaftskrise


 

Die Kursperformance der Jungheinrich-Aktie verlief im Berichtsjahr 2008 insgesamt enttäuschend. Schon zu Beginn des Berichtszeitraumes geriet die Kursentwicklung in den Abwärtssog der nationalen und internationalen Aktienmärkte. Positiv reagierten die Marktteilnehmer noch auf die Anfang März 2008 ver- öffentlichten ersten Ergebniszahlen zum Jahresabschluss 2007. Doch in der Folgezeit bestimmten die eingetrübten Konjunkturaussichten die Kursrichtung. Weder die positive Resonanz des Kapitalmarktes auf den Jahresabschluss 2007 des Unternehmens noch die Geschäftszahlen über das 1. Quartal 2008 vermochten den Abwärtstrend zu stoppen. Auch die erfreuliche Resonanz des Kapitalmarktes auf die Berichterstattung über die Hauptversammlung am 10. Juni 2008 hielt nur kurzfristig an. Die immer deutlicheren Bremsspuren einer sich abkühlenden Weltwirtschaft, insbesondere aufgrund der hohen Energie- und Rohstoffpreise, führten in der Folge bei einigen Analysten zu einer Revision ihrer bisherigen Einschätzung über die künftigen Geschäftsaussichten des Jungheinrich-Konzerns. Das setzte sich bei dem am 14. August 2008 veröffentlichten Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2008 als Folge des vorsichtigeren Ausblickes des Unternehmens fort. In den revidierten Einschätzungen spiegelten sich auch die für den Maschinenbau besonders eingetrübten Konjunkturaussichten wider. Der im November veröffentlichte Zwischenbericht zum 30. September 2008 führte bei den Analysten zu einer weiteren Korrektur ihrer Ergebnisprognosen und zu einer nochmaligen Senkung ihrer Kursziele. Massive Verkäufe von Investoren, die sich unselektiert von Small- und Mid-Cap-Werten trennten, sorgten für weiter fallende Notierungen. Am 23. Dezember 2008 notierte die Jungheinrich-Aktie mit 8,20 € auf ihrem Jahrestiefststand. Die Jungheinrich-Aktie beendete das Jahr 2008 mit einem Schlusskurs von 9,05 € (Vorjahr: 26,73 €) und büßte damit 66,1 Prozent ihres Wertes ein.

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